Gaslaternen-Freilichtmuseum Berlin Teil II (Laternen in Deutschland)

Im zweiten Teil unserer Serie wollen wir Ihnen einen Überblick über die Vielfalt der Laternen in deutschen Städten geben.

Das Gaslaternen-Freilichtmuseum wurde 1978 von der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft eröffnet. Die Ausstellung beherbergt 90 Exponate aus 25 deutschen und 11 weiteren europäischen Städten und ist damit die umfassendste ihrer Art in Europa.
Quelle: Schautafel im Tiergarten

Stadt Dresden
Stadt Dresden
Gusseiserner Friedrich-Siemens-Kandelaber („Victoria-Mast“), Modell 1881, Nachguss in Silumin durch die Firma Construktions-Licht, Berlin.
Vierflammige Aufsatzleuchte, Nachbau eines Mitarbeiters der GASAG unter Verwendung von Originalteilen einer dreifenstrigen Rundmantellaterne.
Stand in der Innenstadt von Berlin; letzte erhaltene Originale im Victoria Park (daher der Name) in Berlin-Kreuzberg aufgefunden.
Im Museum seit 06.02.1978.

Stadt Bonn
Stadt Bonn
Gusseiserner Mast mit neoklassizistischen Stilanklängen.
Vierflammige Sechseck-Laterne, Modell „Alt-Bonn“, der Firma Gebrüder Schneider, Hamm in Westfalen.
Stand in Bonn, Kandelaber-Modell wird mit anderen Aufsatzleuchten noch gasbetrieben. Insgesamt hat Bonn noch ca. 250 Gasleuchten (Stand 2006), leichte Tendenz zu weiterem Abbau.
Im Museum seit 01.10.1981.

Stadt Aachen
Stadt Aachen
Gusseiserner Mast.
Vierflammige Viereck-Laterne.
Stand ursprünglich in Aachen.
Im Museum seit 01.10.1981.

Stadt Frankfurt/Main
Stadt Frankfurt /Main
Gusseiserner repräsentativer „Adler Kandelaber“ (Frankfurter Wappen), Nachguss durch die Höchster Eisengießerei Scriba von 1978.
Vierflammige Viereck-„Biedermeier-Laterne“, Nachbau durch Mitarbeiter der Maingas AG, Frankfurt/Main.
Stand im Stadtzentrum Frankfurts, heute dort wieder Nachgüsse. Ca. 5.800 Gasleuchten (Stand 2006) leuchten noch in Frankfurt.
Im Museum seit 15.09.1979.

Stadt Freiburg im Breisgau
Stadt Freiburg im Breisgau
Gusseiserner Kandelaber süddeutscher Bauart der Firma Ph. A. Fauler, Freiburg.
Vierflammige Viereck-„Münsterplatz-Laterne“, Nachbau.
Historische Kombination fast ausschließlich mit Wandarmen, nicht mit einem Kandelaber von Fauler bekannt.
Stand in der Innenstadt von Freiburg.
Im Museum seit 15.10.1979.

Alle Beschreibungstexte sind den Schildern an den Laternen entnommen.

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