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Gaslaternen-Freilichtmuseum Berlin Teil I (Berliner Laternen)

11. August 2008

Im ersten Teil unserer Serie wollen wir Ihnen die Berliner Laternen des Gaslaternen-Freilichtmuseums vorstellen.

Das Gaslaternen-Freilichtmuseum wurde 1978 von der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft eröffnet. Die Ausstellung beherbergt 90 Exponate aus 25 deutschen und 11 weiteren europäischen Städten und ist damit die umfassendste ihrer Art in Europa.
Quelle: Schautafel im Tiergarten

Schwanenhals, Högg
Schwanenhals, Högg
Stählerner Mast mit gusseisernem Sockel und schwanenhalsförmigem Stahlrohr-Ausleger nach einem Entwurf von Emil Högg (1867-1954) von 1926, Hersteller Eisengießerei Tangerhütte.
Neunflammige Hängeleuchte der Firma Bamag, Berlin.
Stand ursprünglich in Berlin-Schöneberg und -Tempelhof, wo sie noch vereinzelt zu finden ist.
Im Museum seit 1979.

Kleiner Schwanenhals auf Wiener Mast
Kleiner Schwanenhals auf Wiener Mast
Gusseiserner Vierer-Bündelpfeilermast Wiener Bauart mit schwanenhalsförmigem Stahlrohr-Ausleger zur Vergrößerung der Lichtpunkthöhe, beschafft durch die Imperial Vontinental Gas Association (I.C.G.A.).
Vierflammige Hängeleuchte der Firma Bamag, Berlin.
Stand ursprünglich in den südwestlichen Stadtbezirken, ist heute noch vereinzelt in Berlin-Grunewald zu finden.
Im Museum seit 15.09.1979.

Jugendstilkandelaber
Jugendstilkandelaber
Gusseiserner Jugendstilkandelaber mit schmiedeeisernem Aufsatz und Gusszierelementen, vertrieben durch die Firma Erich & Graetz, Berlin um 1910.
Vierflammige Hängeleuchte der Firma Bamag, Berlin.
Stand zuletzt in Berlin-Köpenick. Eine Leuchte steht auf dem Gelände des kleinen Parkplatzes des Deutschen Technikmuseums Berlin in Berlin-Kreuzberg.
Im Museum seit 1995.

Kleiner Doppelgalgen
Kleiner Doppelgalgen
Gusseiserner kleiner gotisierender Vierer-Bündelpfeilermast mit zwei galgenförmigen Auslegern,
Modell 1906. Entwurf der Werkstätten der Städtischen Gaswerke Berlin, Hersteller AG für Gas und Elektrizität, Köln.
Zwei vierflammige Hängeleuchten der Firma Bamag, Berlin.
Stand ursprünglich in Berlin-Mitte, Berlin-Schöneberg und Berlin-Tiergarten, wo er noch heute vereinzelt zu finden ist.
Im Museum seit 06.02.1978

Dreiarmiger Bogenkadelaber, Wille
Dreiarmiger Bogenkadelaber, Wille
Stählerner Mast mit Stahlsockel mit drei bogenförmigen stählernen Auslegern, nach einem Entwurf von Rudolf Wille (1873-1947) von 1926, Hersteller Firma Lehmann und Feyerabend (Manfey), Berlin.
Stand in der Innenstadt von Berlin auf Plätzen, heute noch als Nachbau in Alt-Lietzow zu finden.
Im Museum seit 15.09.1979

Alle Beschreibungstexte sind den Schildern an den Laternen entnommen.

Links:
Gaslaternen-Freilichtmuseum

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Sie leuchtet und leuchtet und leuchtet …

06. August 2008

Das Centennial Light in der Feuerwache von Livermore wird vom Hauch der Unendlichkeit umweht – im Jahr 2001 feierte es seinen 100. Geburtstag und erhielt zu diesem Anlass sogar eine persönliche Glückwunschkarte von US-Präsident George W. Bush. Seit 1901 leuchtet es nahezu ununterbrochen.

hundertjähriges Licht
Das Centennial Light im Einsatz
Quelle: Wikipedia

Der Glücksbringer von Livermore
Dennis Bernal schenkte diese Glühbirne nach dem Verkauf seiner Livermore Power and Water Company im Jahr 1901 der Feuerwache von Livermore, so seine Tochter Mrs. Zylpha Bernal Beck. Nur für kurze Augenblicke glühte das Centennial Light seither nicht – und hier handelte es sich stets um Stromausfälle oder Ortswechsel. So heißt es, die Lampe sei innerhalb der Feuerwache mehrfach umgezogen. Zunächst beleuchtete sie lange Zeit das Schlauchwagenhaus, im Folgenden eine Werkstatt im Zentrum von Livermore.

Wegen eines Umzugs der Feuerwache im Jahr 1976 wurde die Lampe in einer eigens gefertigten, wattierten Box und mit Polizeieskorte zu ihrem neuen Einsatzort transportiert. Auf dem nur 10minütigen Weg sollte jede mögliche Beschädigung des Wahrzeichens unbedingt verhindert werden. Steve Dunn, der Betreuer der Webseite der Centennial (www.centennialbulb.org), erinnert sich noch heute mit Schrecken an den dunklen Moment, an dem ein Elektriker die Lampe in dem neuen Gebäude in die Fassung drehte - und der Raum in Dunkelheit verblieb. Zum Glück aber handelte es sich nur um einen Wackelkontakt, und nun erhellt der Glücksbringer seit dem Umzug schon weitere 30 Jahre die Feuerwache von Livermore.

Auch außerhalb Livermores gelangte das Centennial Light, vor allem durch verschiedene Fernsehberichte, in den gesamten Vereinigten Staaten zu Berühmtheit. Die Webseite www.centennialbulb.org, betrieben durch das Centennial Light Bulb Committee, trägt zusätzlich zur Popularität der Lampe bei. Eine Webcam erlaubt dem interessierten Zuschauer außerdem Einblicke in ihre unerschütterliche Arbeitsmoral.

Und in Zukunft?
Größter Wunsch des Livermore-Pleasonton Fire Departments ist es nun natürlich, dass die Lampe so lange wie möglich ihr warmes Licht in der Feuerwache verbreitet. Für den Fall, dass sie dann doch eines möglichst fernen Tages abberufen wird, hat bereits Ripley’s Believe It or Not!, das eine große Anzahl von Museen betreibt, Interesse an dem Stück gezeigt.

Links
Seite der Lampe
Videobericht bei USAToday

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Riehmers Hofgarten

04. August 2008

Wir freuen uns besonders, Ihnen hier eines unser Lieblingsprojekte vorstellen zu dürfen: Riehmers Hofgarten - Ein historischer Ort mit Individualität und prägnantem Design.

Die Anlage wurde zwischen 1860 und 1900 errichtet und nach Wilhelm Riehmer benannt, der sowohl Grundstückseigentümer war, als auch als Architekt verantwortlich zeichnete.

Geboren im April 1930 am Berliner Belle Allianceplatz, erwarb er sich durch seine Leistungen beim Bau herrschaftlicher Häuser den Titel Ratsbaumeister. Die bis heute erhaltene Anlage Riehmers Hofgarten den derzeitigen gesetzlichen Richtlinien widersprechend zu errichten, erforderte ein hohes Maß an Hartnäckigkeit und machte deutlich, dass Riehmer ein fortschrittlicher, scharfsinniger und gewiefter Grundbesitzer war.

Als „herrschaftliche“ Häuser hat Riehmer selbst seine Gebäude bezeichnet. Stil, Komfort, kunsthandwerkliche Qualität und eine ausgesprochen solide Bauweise betrachtete er als dafür charakteristisch. Im alten Kreuzberg werten seine Häuser das Straßenbild noch heute entscheidend auf und bestechen nach wie vor durch von leichter Hand arrangierte Gebäude und die transparente Offenheit begrünter Innenhöfe.

Im Folgenden sehen Sie einige unserer Lampen in den Räumlichkeiten von Riehmers Hofgarten:

Schlafzimmer
Schlafzimmer im Riehmers Hofgarten

Detailansicht: fünfflammige Schlafzimmerleuchte im Stil der 30er Jahre. Ideal für schöne Stuckdecken, die durch die Glühbirnen beleuchtet werden, während warmes Licht durch die Schalen nach unten in den Raum strahlt.


Fünfflammige Schlafzimmerleuchte


Wohnzimmer im Riehmers Hofgarten

Detailansicht: Alamar-Schalenleuchte, ebenfalls ideal für Stuckdecken. Die aufwändige Weiterverarbeitung thermoplastischer Werkstoffe erzeugt eine besonders natürlich wirkende, warme Textur.


Alamar-Schalenleuchte


Arbeitszimmer im Riehmers Hofgarten

Detailansicht: Elegante, warm anmutende Kugelleuchte. Die direkte Einfärbung ins Glas ist ein Verfahren, das die Voraussetzung für eine besonders naturalistische Marmoroptik schafft.


Marmorierte Kugelleuchte

Quelle: www.riehmers-hofgarten.de

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Restaurant Simon

31. Juli 2008

Restaurant Simon
Sind ja irgendwie Bilder… warum also keine Bilderleuchten
drüberhängen?


Fünf Sterne für den Betreiber und die Lage und den Mut und die gute Absicht im Sommer direkt am Gipstrapez Tische aufzustellen und sich nicht durch die zahlreich gescheiterten Vormieter abschrecken zu lassen und für das selten schöne Angebot, hier in der Spandauer Vorstadt mit Blick auf die neugestaltete kleine Parkfläche frühvormittags Früchstück anzubieten.

Restaurant Simon

Habe den Wirt zufällig kennengelernt, er stand vor der Tür, ich mit Fahrrad am Schaukasten, wir nickten uns zu, tauschten Blicke [wie das so nur unter Gastronomen der Fall ist], ein Wort ergab das andere und schon hatten wir halb Berlin gastronomisch im Visier.

Restaurant Simon

Nächstens gehe ich mal vorbei und probier’ die Küche. Für die offene Art und die verwandte Frequenz des Chefs noch einen Zusatzstern.

Restaurant Simon

Restaurant Simon

Quelle: lokalreporter

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Neulich im Lampenladen

30. Juli 2008

Entdeckt auf sowas.blueblog.ch

Neulich im Lampenshop…

… stieg mir die, sich mit der sommerlichen Glut zur infernalischen Temperatur verschmelzende Hitze der Leuchtmittel vermutlich zu Kopf, sodass ich mich im Vorhof zur Erleuchtung wähnte, aus dem mich das entnervt dahergeplärrte “Das macht-de nünedriisgfüfzg bitteeh!” rüde in die bitterkalte Niederung der Realität zurückriss, worauf mir mir bewusst wurde: Wie nahe “Er-” und “Be-” doch beieinanderliegen! Und wie himmelschreiend unterschiedlich sie trotz allem sind.
Beleuchtung ist eben nicht Erleuchtung.
Erfahren nicht das gleiche wie befahren,
beschaffen nicht gleich erschaffen
und Erbe sozusagen das Gegenteil von Bebe.
Was es allerdings mit Erbse, Bein, Ernst und Bern auf sich hat, würde ich gern noch wissen. Vielleicht müsste ich mich dazu erneut (beneut?) in den Lampenshop begeben (ergeben?). Am besten (ersten?) wenn’s draussen 39,5° hat…

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