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Hollywood schwenkt um. Bankerslamp nicht mehr in grün sondern in cognac

Bankerslamp bei Mein Name ist Earl
Mein Name ist Earl ist eine Fernsehserie aus in der ein kleinkrimineller enddreißiger versucht sein Leben und sein Karma zu verbessern indem er eine 260 Punkte umfassende Liste mit allen vergehen abarbeitet die er seit den Kindergartentagen begangen hat.

In der 23. Folge der ersten Staffel ist die Bankerslamp mit cognacfarbenen Glas in den Gerichtsszenen so stark vertreten, dass mir das einen Blogbeitrag wert ist. Denn auch Hollywood scheint gemerkt zu haben, dass die aus vielen Filmen nicht wegzudenkende grüne Bankerslamp bestens durch ihre “alkoholische” Schwester vertreten werden kann.

Bankerslamp bei Mein Name ist Earl
Eines der meistgebrauchten Requisiten in Hollywood ist ohne zweifel die Bankerslamp.
Bankerslamp bei Mein Name ist Earl
Protagonist und Namensgeber: Earl. Im Hintergrund links noch etwas schwer zu erkennen, eine Bankerslampe mit Schwenkarm.
Bankerslamp bei Mein Name ist Earl
Hier sieht man den Schwenkarm und den Orange- bzw. Cognacschirm der Bnakerslampe besser. Über die schnabelhafte Form des Glases lässt sich streiten, quak quak ;-)
Bankerslamp bei Mein Name ist Earl
Hier wieder gut zu erkennen…
Bankerslamp bei Mein Name ist Earl
… der für meine Begriffe etwas zu klobige Fuß der billigen Modelle der bankerslamp.
Bankerslamp bei Mein Name ist Earl
Und hier nochmal in der Totalen alle an der Scene mitwirkenden Bankerslampen. Bei fünf Bankerslampen kommt der Requisiteur auf drei verschidene Modelle. Restekauf?
Bankerslamp bei Mein Name ist Earl
Das letzte Wort hat wie immer der Richter ;-)
Moment noch…. das letzte Wort habe ich, zumindest hier in meinem Blog.
Da die Berlin Messing immernoch probleme hat grüne Gläser zu bekommen haben wir uns entschlossen alternativ die Bankers Lamp mit Cognac- Orangegläsern von 270,- Euro auf den gleichn Preis zu senken wie unseren Bestseller, nämlich auf unglaubliche 199,- Euro (Habe sie bei Amazon auch schon für 298,- Euro geshen)

Weitere Links zur Serie:
Earl bei Serienjunkies

Earl Fanpage

Christian Dell


Christian Dell

Christian Dell

Quelle: wikipedia.de

Christian Dell wurde 1893 in Offenbach am Main geboren. Von 1907 bis 1911 ließ er sich bei J. D. Schleißner in Hanau zum Silberschmied ausbilden. Parallel zu dieser handwerlichen Ausbildung besuchte er die Zeichenakademie Hanau. Er vollendete seine Ausbildung 1912 bis 1913 als Student Henry van de Veldes an der Großherzoglich Sächsischen Kunstgewerbeschule Weimar.

Von 1918 bis 1920 arbeitete er als Geselle und Silberschmiedemeister für Hestermann & Ernst in München und ging anschließend in die Silberschmiede Emil Lettrés in Berlin. Anschließend kehrte er nochmals für ein Jahr an die Zeichenakademie Hanau zurück.

Im Anschluss an seinen Militärdienst war er von 1922 bis 1925, in enger Zusammenarbeit mit László Moholy-Nagy, Werkmeister der Metallwerkstatt am Bauhaus Weimar. Schon in dieser Zeit entstanden viele Entwürfe für Büro- und Arbeitsleuchten aus Metall, die von überflüssigen Schnörkeln befreit waren. 1926 wurde ihm die Leitung der Metallwerkstatt der Frankfurter Kunstschule übertragen, und Dell entwickelt die Tischlampe „Rondella-Polo“ und die Idee zum multifunktionalen System der „Idell“-Serie. Zum Ende des Jahrzents begann Dell, Harnstoffharze (Aminoplaste) und Bakelit zu nutzen. Nicht zuletzt die neuartige Verwendung bekannter Werkstoffe macht ihn zu einem Vorreiter des Kuntstoffdesigns.

Seine akademische Laufbahn wurde 1933 jäh durch seine von den Nationalsozialisten veranlasste Entlassung aus der Kunstschule beendet. Trotz mehrerer Angebote von Walter Gropius, in die USA zu emigrieren, entschied sich Dell dafür, in Deutschland zu bleiben. Er intensivierte seine Arbeit an Beleuchtungskörpern, die er nun unter anderem auch für die Lampenfabrik Gebr. Kaiser & Co. in Neheim-Hülsten entwarf. Auch die Firmen Rondella und Koranda, später gefolgt von Bünte & Remmler, starteten mit der Massenproduktion seiner Leuchten.

Christian Dell kehrte in späteren Jahren zu seinen handwerklichen Wurzeln zurück, um Silberwaren herzustellen und ein Juweliergeschäft aufzubauen, das er von 1948 bis 1955 in Wiesbaden führte. Seinen Lebensabend verbrachte er bis zu seinem Tode im Jahr 1974 in privater Zurückgezogenheit.